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Death Café Hamburg #7
Goodies für die Reise – mehr Taschen für das letzte Hemd?

Was halten Sie von dem Sprichwort: „Das letzte Hemd hat keine Taschen“? Nehmen wir es wörtlich, dann hätten wir gar keinen Platz für die Lieblingstasse, das Kuschelkissen, die Rumflasche, den Füller, durch die wir die Verstorbenen auf ihrer letzten Reise gut versorgt wissen. Die tote Schwester möchte schließlich auch im Jenseits ein Gast sein, der zum Essen und Tanzen eingeladen wird und sich deshalb freut, mit Pömps und Schokolade für ihr Ahnensein ausgestattet zu werden. Und all die Talismänner, Handys, Ketten und Abschiedsbriefe – es ist doch beruhigend, auch im Grab ein wenig Ordnung halten zu können. Braucht man nicht dafür die vielen Hemdtaschen – oder doch lieber einen Reiserucksack?

Zum Thema „Grabbeigaben“ laden wir Sie herzlich zu unserem 7. Death Café ein, am 26. April 2018 von 18 bis 20 Uhr zu Gast im Herzstück in der Pestalozzistraße 20 in Hamburg-Barmbek. Und wie es der Name dieses gemütlichen Cafés schon sagt: Hier können Sie wie immer in dieser Runde Themen, die Ihnen am Herzen liegen bewegen und alles Erlebte miteinander teilen. Denn:

Ein Death Café ist eine Einladung, sich ungezwungen und mit meist unbekannten Menschen zu treffen und über den Tod und alles Menschliche auszutauschen – in respektvoller und achtsamer Atmosphäre. Oft wird gelacht, selten geweint.

Die Teilnahme am Death Café ist kostenlos; Speisen und Getränke à la carte.

Gut zu wissen:
Ein Death Café ist eine offene Gesprächsrunde über Sterben, Tod und Trauer; es ist keine Trauerbegleitung und keine Selbsthilfegruppe.

Die Veranstaltung im Überblick:

Death Café des Netzwerks Trauerkultur
Donnerstag, 26. April 2018
Achtung! Diesmal 18 bis 20 Uhr
Café Herzstück, Pestalozzistraße 20, 22305 Hamburg
Eintritt frei, Speisen und Getränke à la carte

Unsere vergangenen Veranstaltungen

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Wir sind dabei: Besonders Markt am 8. April 2018

Die Mitglieder des Netzwerks Trauerkultur, ina hattebier – andere Urnen und die Edition ANFANG ENDE, freuen sich, wieder als Aussteller beim Hamburger BESONDERS Markt dabei sein zu dürfen.

BESONDERS Hamburg hat sich einer Leidenschaft verschrieben: Die Welt einzigartiger und lebendiger zu machen. Die Veranstaltung ist ein Erlebnis für Designliebhaber und Gaumengenießer. Charmante und wertige Produkte sehen, schmecken oder fühlen und die Geschichte dahinter erfahren.

Im Museum der Arbeit zeigen sie eine Produktauswahl aus ihren Manufakturen: besondere Urnen und Trauerkarten, Erinnerungsbüchlein und Kondolenzmappen.

BESONDERE URNEN
Zuneigung und Wertschätzung
Liebevolles An- und Gedenken mit besonderen Urnen zu ermöglichen, ist das Ziel der Künstlerin ina hattebier – andere Urnen. Mit hochwertigen Papieren aus Nepal und Italien oder eigenen handgeschöpften Bögen, einer besonderen Kaschier-Technik und viel einfühlsamen Einfallsreichtum schafft sie unvergessliche Einzelstücke als letzte Hülle für einen geliebten Menschen. Mehr Informationen unter: www.andere-urnen.de

BESONDERE PAPETERIE
Design für eine moderne Trauerkultur
Dass Familienangehörige, Freunde und Weggefährten geliebte Menschen individuell verabschieden, ihre Anteilnahme so persönlich wie möglich ausdrücken und Erinnerungen auf besondere Weise bewahren können, ist den Gründern der Edition ANFANG ENDE, Carsten Seidel und Melanie Torney, eine Herzensangelegenheit. Auf dem BESONDERS Markt zeigt die Hamburger Manufaktur eine Auswahl ihrer feinen Papeterie: besondere Trauerkarten, Erinnerungsbüchlein und Kondolenzmappen, die Angehörige nach eigenen Wünschen gestalten können. 10-er Kartensets und Einzelstücke der Edition können hier direkt erworben werden. Mehr Informationen unter: www.anfang-ende.de.

Die Veranstaltung im Überblick:

BESONDERS 2018
Wann: Sonntag, 8. April 2018, 10–18 Uhr
Wo: Museum der Arbeit Hamburg, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg
Barrierefrei
Eintritt: 5,- Euro / bis 18 Jahre frei
Anfahrt: U/S-Bahn Barmbek

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Death Café Hamburg #6
Fade away – verschwinden: Sehnsucht oder Urangst?

„She’s leaving home“ heißt es in einem Beatles-Song von einem Mädchen, das sich aufmacht, ihr Elternhaus zu verlassen, um ein neues Leben zu beginnen. Älter werden heißt lernen, Abschied zu nehmen und neue Ziele zu finden. Verlust und Neubeginn – ist das eine nicht überhaupt die Bedingung dafür, dass Neues entsteht?

Sollen wir Abschied nehmen, oder können wir sang- und klanglos verschwinden? Wie groß ist die Sehnsucht, nicht nur im Leben, sondern auch nach dem Tod wiedergefunden und erinnert zu werden? Dafür legen die einen minutiös ihre Abschiedsfeier fest, doch die anderen leben weiterhin in den Tag hinein ohne Plan und Inszenierung. Was müssen wir hinterlassen, um mit gutem Gewissen verschwinden zu können? Sollen wir uns überhaupt darum kümmern?

Auch der Name unserer Gastgeber spielt mit diesem Thema: Wenn Personen koppheister gehen, dann fallen sie „kopfüber“ aus dem Leben; sind plötzlich weg, werden in ein Unglück gestürzt oder sterben. Sie verschwinden und werden vergessen – eine tief sitzende Urangst – oder manchmal eine Sehnsucht? Was meinen Sie?

Wir möchten Sie zu unserem 6. Death Café einladen – und freuen uns, am Donnerstag, dem 1. Februar 2018 von 19 bis 21 Uhr im Café Koppheister zu Gast zu sein: Bei Kaffee, Tee, Kuchen, leckeren Kleinigkeiten oder einem Bier oder Glas Wein möchten wir uns austauschen, erzählen, zuhören – in respektvoller, offener und achtsamer Atmosphäre.

Die Teilnahme am Death Café ist kostenlos; Kuchen, Essen und Getränke à la carte.

Ein Death Café ist eine offene Gesprächsrunde über Sterben, Tod und Trauer; es bietet keine Trauerbegleitung und ist keine Selbsthilfegruppe.

Die Veranstaltung im Überblick:

Death Café des Netzwerks Trauerkultur
Donnerstag, 1. Februar 2018
19 bis 21 Uhr
Café Koppheister, Königstraße 55, 22765 Hamburg
Eintritt frei, Speisen und Getränke à la carte

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Death Café Hamburg #5 im Rahmen der Hamburger Hospizwoche
Favourite places to die – wo möchten wir Abschied nehmen?

Ein Death Café lädt Neugierige und Interessierte ein, sich über Sterben, Tod und Trauer auszutauschen und nachzudenken. Sich dafür Zeit und Raum zu nehmen, sich in respektvoller und achtsamer Weise zuzuhören – und so manches Mal auch gemeinsam zu lachen. In angenehmer Atmosphäre, mit Kuchen, Tee und Kaffee, möchten wir Sie dieses Mal fragen: Welches sind gute Orte, an denen Sie sich verabschieden möchten und/oder selbst sterben möchten? Alle Ihre Erfahrungen, Erzählungen und Abschweifungen sind willkommen und wertvoll. Wir freuen uns auf die Gespräche und denken: Über den Tod zu sprechen ist auch eine gute Art, zusammen zu sein. Mit unserem fünften Death Café sind wir zu Gast im neuen ZEIT CAFE / Torrefaktum im Helmut-Schmidt-Haus.

Gut zu wissen: Ein Death Café ist eine offene Gesprächsrunde über Sterben, Tod und Trauer; es ist weder Trauerbegleitung noch Selbsthilfegruppe.

Die Veranstaltung im Überblick:
Wann: Donnerstag, 19. Oktober 2017, 15.30–17.30 Uhr
Wo: ZEIT CAFE / Torrefaktum, Speersort 1, 20095 Hamburg
Eintritt frei, Speisen und Getränke à la Carte

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Death Café Hamburg #4
Earth, Wind or Fire – braucht Gedenken einen festen Ort?

Mit dem vierten Death Café des Netzwerks Trauerkultur, möchten die Veranstalter/innen Neugierige und Interessierte dazu einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Ausklang – Begegnung am Fleet bieten sie Gelegenheit, sich über den Tod und alles Menschliche auszutauschen. In den schönen Räumen am Osterbekkanal in Winterhude geht es darum, es gemeinsam gut zu haben und zu erzählen, zuzuhören, zu lachen und nachzudenken – in respektvoller, offener und geschützter Atmosphäre.

Gut zu wissen: Ein Death Café ist eine offene Gesprächsrunde über Sterben, Tod und Trauer; es ist weder Trauerbegleitung noch Selbsthilfegruppe.

Die Veranstaltung im Überblick:
Wann: Donnerstag, 14. September, 19–21 Uhr
Wo: Ausklang – Begegnung am Fleet, Hans-Henny-Jahnn-Weg 67a (Hinterhof), 22085 Hamburg
Eintritt frei, Snacks und Getränke gegen Spende

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puzzlink_evidenz #20
Friedhof der Ideen – ein Trauerspiel

Beerdigungen sind eine ernste Sache, aber kann man auch Demokratie, Meinungsfreiheit, Kunst, Unabhängigkeit oder gar die eigenen Ideen zu Grabe tragen? Die einen sagen so, die anderen so. Sind dann alle eingeladen oder nur gleichgläubige Leichtgläubige? Einfallswinkel = Ausfallswinkel, spielt der Blickwinkel auf die Dinge eine Rolle? Wer kennt sich noch aus im Dschungel aus echten, richtigen, falschen, gespielten und gefakten Bestattungen? Täuschend echt oder echte Täuschung? Begeben wir uns auf einen Rundgang über den Friedhof der Ideen, um bei Bedarf den Verstand zu beerdigen.

Die Veranstaltung im Überblick:
Wann: Donnerstag, 3. August, ab 20 Uhr
Wo: Galerie m6, Marktstr. 6, 20357 Hamburg
Eintritt frei

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Death Café Hamburg #3
Time to die – welche Rolle spielt Zeit beim Abschied?

„Eines Tages wachst du auf und bist nicht mehr am Leben.“ Zum Sterben wünschen sich die wenigsten Menschen ausreichend Zeit. Laut Umfragen möchten über 80 Prozent der Menschen in Deutschland schnell und plötzlich vom Tod überrascht werden. Aber ist das wirklich so erstrebenswert? In ihrem dritten Death Café am Donnerstag, den 11. Mai 2017, geben die Veranstaltenden vom Netzwerk Trauerkultur von 19 bis 21 Uhr der Frage Raum, welche Rolle Zeit beim Abschied spielt. Dazu laden sie Interessierte ins Café Sein im Haus 3 ein.

Time to say goodbye?
Zeit ist auch am Ende des Lebens von Bedeutung. Manchmal brauchen Sterbende viele Tage, um sich auf den Weg zu machen, Familie und Freunde wünschen sich in der Regel Zeit für ihren Abschied. Nach dem Tod bleibt Zeit für die Hinterbliebenen ebenfalls ein Thema: Wie lange darf ich trauern? Wie schnell muss ich mit dem Leben weitermachen? Manchmal trauern Menschen mehrere Jahre, um für die geliebten Verstorbenen einen neuen Platz im Herzen zu finden. Hier dem eigenen Zeitgefühl Raum zu geben und auf das eigene Tempo zu vertrauen, erleben viele Trauernde als Herausforderung.

Death Café: individueller Austausch in respektvoller Atmosphäre
Beim dritten Death Café des Netzwerks Trauerkultur sind alle Neugierigen und Interessierten eingeladen, ihre ganz individuellen Erfahrungen mit der Zeit beim Trauern und Abschiednehmen zu teilen. Denn darum geht es: sich in respektvoller und achtsamer Weise über den Tod und alles Menschliche zu erzählen, zuzuhören und sogar zu lachen. Wichtig zu wissen: Ein Death Café bietet keine Trauerbegleitung und ist keine Selbsthilfegruppe.

Die Veranstaltung im Überblick:
Death Café des Netzwerks Trauerkultur
Wann: Donnerstag, 11. Mai 2017, 19–21 Uhr
Wo: Café Sein. Haus 3, Hospitalstraße 107, 22767 Hamburg
Eintritt frei, Speisen und Getränke à la Carte